„Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.“ (Seneca)

„Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.“ (Seneca)

Was ist eigentlich Glück?

Das habe ich mich in den vergangenen Wochen oft gefragt. „Ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit“ – so beschreibt eine Karte an meinem Küchenschrank das Glück. Für manchen ist es schlichtweg die Abwesenheit von Krankheit oder Kummer.  Andere empfinden tiefes Glück, wenn sie für Menschen da sein, ihnen helfen, sie unterstützen können. Meine Tochter antwortete spontan „Ein Hund wäre das größte Glück für mich!“ und mein Sohn bezeichnet es als ein „unbeschreibliches Gefühlsgemenge“.  Für mich ist manchmal ein leckerer Brownie zu einer Tasse Kaffee und 15 Minuten Auszeit im Alltagsgewirr das pure Glück.

Es scheint vielfältig zu sein, das Glück. Und was für den einen ein Höchstmaß an Glück ist, erscheint für den anderen vielleicht als das persönliche Horrorkabinett. Vielfältig und individuell ist es also. Wie so oft haben wir es selbst in der Hand, ob und wie wir Glück empfinden. Wir nehmen unser Leben durch unsere persönliche Brille wahr und können entscheiden, mit welchem Filter wir es betrachten: Ist alles eher dunkel getönt, duster, undurchsichtig bis neblig-trüb? Oder erscheinen die Dinge in freundlichem Licht und fröhlichen Farben? Es ist unsere ganz persönliche Perspektive, die uns hilft, Glück wahrzunehmen – oder es zu übersehen.  Ich kann die Brille auch wechseln … und mich bspw. fragen:

  • Was würde meine beste Freundin zu dieser Situation sagen?

  • Einmal drei Monate vorgespult: wie werde ich dann über diese Situation denken?

  • Wenn ich die gute Fee in mir befrage – wie würde sie die Situation beschreiben?

  • Welche wertvolle Erkenntnis kann ich aus einer schmerzvollen Erfahrung ziehen, auch wenn sie sich mir nicht sofort erschließt?

Wer in seinem Leben schon Höhen und Tiefen durchlaufen hat – also die allermeisten von uns – weiß, dass letztlich die Höhe gerade dann als solche empfunden wird, wenn man auch das Gefühl von Talsole kennt. Beides gehört zur Fülle des Lebens, sowohl die Sonnen- als auch die Schattentage, die Ups & Downs, tragen zum inneren Reichtum bei und machen damit für mich Glück aus. Wie geht es Ihnen damit? Wie sieht Ihre persönliche Landkarte des Glücks aus?

Für die bevorstehende Oster(ferien)zeit wünsche ich Ihnen viele glückliche und sonnige Momente!

Herzlichst

Ihre Christine Kempkes

Übrigens: sollten Sie Lust haben, sich zu solchen und ähnlichen Themen inspirieren zu lassen, so könnte die IMPULSWERKSTATT, die ich mit meiner lieben Kollegin Andrea Lawlor ins Leben gerufen habe, genau das Richtige für Sie sein. Das Programm für das 1. Halbjahr 2015 finden Sie hier.